Sonderabfall ist Vertrauenssache


Die gelbe, braune und schwarze Tonne kennt jeder. Doch nicht immer ist unbedingt klar, welcher Abfall wo entsorgt werden muss. Beim Thema Sonderabfall ist das nicht anders. Nur dass hier mit besonderer Sorgfalt gehandelt werden muss. Denn Sonderabfälle können entzündbar, explosiv, brandfördernd, giftig, ätzend, infektiös etc. sein.

Die BELLERSHEIM Abfallwirtschaft
GmbH betreibt in Neitersen ein zugelassenes Sonderabfallzwischenlager für gefährliche Abfälle. Durch unsere genehmigten Sammelentsorgungsnachweise sind wir in der Lage, die gefährlichen Abfälle von Privatkunden bzw. Gewerbebetrieben in Rheinland- Pfalz und Nordrhein-Westfalen abzuholen und in das Zwischenlager zu verbringen, wo eine Konditionierung erfolgt. Des weiteren führen wir in diversen Landkreisen mit unseren Schadstoffmobilen, die kommunale Schadstoffsammlung von Privathaushalten durch.

Was ist eigentlich Sondermüll?
Dem Namen nach mag manch einer
hier direkt explosive oder radioaktive Stoffe vermuten, doch oft sind es schon die kleinen Dinge, die zum Sondermüll zählen, beispielsweise Haushaltsreiniger, Altöl, Pfl anzenschutzmittel oder Farben und Lacke – Dinge, die in fast jedem Haushalt zu fi nden sind, aber fachgerecht entsorgt gehören. Hinzu kommen viele Abfälle aus dem gewerblichen Bereich, etwa Chemikalien, Säuren, Laugen, Asbest und Ähnliches.

Was passiert mit diesen Abfällen?
Die gefährlichen Abfälle werden in unserem Zwischenlager von unserem Fachpersonal nachsortiert und für die finale Entsorgung vorbereitet. Zu wirtschaftlichen Transporteinheiten verpackt geht es für die Abfälle zu Sonderabfallverbrennungsanlagen, ober- oder unterirdischen Deponien oder Recyclinganlagen. Die fi nale Entsorgung ist abhängig von der Gefährlichkeit und Zusammensetzung des Abfalles und der Zulassung der Anlage. Viele Abfälle, die z. B. in Verbrennungsanlagen verbrannt werden, werden thermisch bzw. energetisch verwertet. Das heißt mit der dabei entstehenden Energie wird z. B. Strom erzeugt oder Heizungssysteme betrieben. Andere Beispiele sind der Elektronikschrott bzw. die Leuchtstoffröhren, diese Stoffe werden in ihre Bestandteile zerlegt und anschließend dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Bei der Leuchtstoffröhre wird nur noch das Quecksilber aus dem Leuchtpulver einer Entsorgung zugeführt, der Rest wird zu 99,5 % recycelt.

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