Kreislaufwirtschaft "pare excellence"


Wertvoller NPK-Dünger aus der Bioabfallvergärungsanlage Boden im Herzen des Westerwaldes

Gärprodukte sind heute wertvolle Düngemittel, die im weit überwiegenden Maße landwirtschaftlich genutzt werden.
Zunächst liefern diese ausgezeichnet pflanzenverträgliche Nährstoffe, ergänzend dienen sie der Humus- und Kalkversorgung der häufig intensiv genutzten Böden.
Nur selten finden Gärrückstände, im Falle der Bioabfallvergärungsanlage Boden auch umgangssprachlich als "Biostab-Erde" bezeichnet, den Weg in Erdenwerke, Betriebe des Landschaftsbaus oder auch in private Kleingärten.

Besonders beeindruckend ist die geradezu idealtypische Umsetzung des Zentralgedankens der Kreislauf - und Rohstoffwirtschaft. So werden am Standort Boden gegenwärtig ca. 27.000 t Bioabfälle des Westerwaldkreises mit einem innovativen Vergärungsverfahren verarbeitet, - es ist der Inhalt der braunen Abfalltonne, aus welchem neben wertvollem Biogas, die nützliche "Biostab-Erde" erzeugt wird.
Ca. 8 t bis 9 t Gärrückstand werden so jährlich erzeugt, ehemaliger Grasschnitt, Laub, Speisereste usw. verwandeln sich in ein natürliches Düngemittel, welches zu 100 % in den Naturkreislauf zurückgegeben wird.
Die wertgebenden Dünge - und Humusinhaltsstoffe überschreiten hier in der Summe leicht die Grenze von 10,- Euro/Gewichtstonne.
Dabei unterliegt das komplette Verfahren von der Annahme der Bioabfälle in der Bioabfallvergärungsanlage bis zur Einarbeitung der festen Gärrückstände auf den Ackerflächen der heimischen Landwirte einer strengen gesetzlichen und administrativen Kontrolle.

Im Ergebnis wird ein sinnvoller Beitrag zum sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen geleistet. Es wird geholfen, die Ertragskraft und Qualität heimischer, landwirtschaftlicher Böden zu schützen, gesunde und unbedenkliche Lebensmittel können so im privaten Kleingarten, wie auch auf den Äckern des Westerwaldes - nachhaltig - erzeugt werden.

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