Effektives und wirtschaftliches Recycling - Teil 2


Von der Shampooflasche zum Werkzeugkoffer

"Waschen, Föhnen, Legen." Das gibt’s nicht nur beim Frisör, sondern in ähnlicher Weise auch bei der Weiterverarbeitung von Kunststoffabfällen.

Polyethylene (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS) heißen die Kunststoffabfälle beispielsweise im Fachjargon.

Im Alltag handelt es sich hierbei um alles, was üblicherweise in der gelben Tonne landet. Also Plastiktüten, Shampooflaschen, Verpackungen etc. Die Sortierung des gelben Sackes erfolgt unter anderem durch die
Bellersheim Abfallwirtschaftsbetriebe in Boden. In der hochmodernen Sortieranlage passieren die Abfälle unter anderem die Nahinfrarot-Sortiergeräte, die z. B. Kunststoffe aussortieren. Diese werden in Ballen verpresst und an weiterverarbeitende Firmen geliefert. "Wir liegen mit unserer Verwertungsquote weit über der gesetzlich geforderten Norm", freut sich Ulf Bellersheim. Der so mit seinem Unternehmen einen wichtigen Beitrag zu umweltgerechtem Recycling und einer ökologisch wertvollen Verwertungskette leistet.

Wenn die Kunststoffballen beim Verwertungsbetrieb angekommen sind, werden diese zunächst in großen Shreddern zerkleinert. Später werden die Kunststoffe sortenrein getrennt und gewaschen. Das gewaschene Mahlgut wird nun getrocknet und schließlich zu Regranulat verarbeitet. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vom einfachen Wäschekorb über Gartengeräte, Büromöbel und Spielgeräte bis hin zum Werkzeugkoffer. Schon gespannt auf unseren nächsten Beitrag? In der kommenden INFO verraten wir Ihnen was Kalorien mit Abfallverwertung zu tun haben.

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