Flammschutzbehandeltes Styropor


Styroporabfall

Feuerfeste Entsorgungsherausforderung -
Flammschutzbehandeltes Styropor ist nun gefährlicher Abfall

Laut bvse, Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, ist die Entsorgung von Gewerbeabfällen, die thermisch verwertet werden müssen, ab Oktober mit enormen Schwierigkeiten verbunden. Bereits in der Vergangenheit führten Kapazitätsengpässe zu Problemen, die nun durch die neue Klassifizierung der Materialien verschärft werden.

Ab dem 30. September werden Polystyrol-Materialien, die mit dem Flammhemmschutz HBCD behandelt sind, als gefährlicher Abfall eingestuft. Diese Abfälle fallen häufig bei der Sanierung von Dächern im Bau- und Abbruchbereich an. Flammgeschützte Styropordämmungen findet man dort in unterschiedlichsten Formen:  als Monochargen, vermischt mit Trägerschichten, verpresst oder als gebrochene Materialien. Die Entsorgung dieser kann ab sofort nur noch in Verbrennungsanlagen stattfinden, die über eine besondere Zulassung für gefährliche Abfälle verfügen.

Die Folgen? Weitreichender, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Der bvse spricht bereits von einem „Entsorgungsnotstand“, da nicht nur die neue Einstufung der Polystyrolabfälle, sondern auch der ungezügelte Import von Abfällen aus anderen europäischen Ländern, zu einer Verschärfung der Situation führen.

Neugierig geworden?
Hier geht’s zum vollständigen Artikel des bvse.

http://www.bvse.de/2/9828/Flammschutzbehandeltes_Styropor__Entsorgungsengpass_wird_zum_Entsorgungsnotstand

 

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