"Wir arbeiten kundenorientiert."


"Wir arbeiten kundenorientiert."

Roberto Roma ist seit 2009 für die Bellersheim Unternehmensgruppe tätig. Der 25-jährige kümmert sich unter anderem um Wareneingang- und –ausgang.

Wieso hat er sich für die Ausbildung zur Fachkraft Lagerlogistik entschieden? Und wie sieht sein Arbeitsalltag eigentlich aus? Wir haben mit Roberto Roma über seinen Beruf gesprochen.

Herr Roma, Sie kennen vermutlich den aktuellen Warenbestand der Bellersheim Unternehmensgruppe ganz genau. Warum haben Sie sich damals für die Ausbildung zur Fachkraft Lagerlogistik entschieden?

Ich wohne in Altenkirchen. Da war mir die Firma Bellersheim natürlich ein Begriff. Und so habe ich hier erst einmal ein Praktikum gemacht. Das hat mir sehr gut gefallen. Da es hier ein echter Familienbetrieb ist, bin ich sofort herzlich aufgenommen worden. Nach meinem Praktikum bekam ich die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Fachkraft Lagerlogistik zu machen. Die Ausbildung dauerte drei Jahre. In dieser Zeit hatte ich meine theoretische Ausbildung in der Berufsschule in Wissen. Dort bin ich zwei Tage die Woche zum Lernen gewesen. Die praktische Ausbildung lief an den restlichen Tagen hier im Betrieb. Nach Ende meiner Ausbildung hatte ich das Glück, dass ich direkt übernommen worden bin.

Mit welchen Tätigkeiten beschäftigen Sie sich hier im Lager?

Zu den Hauptaufgaben zählen natürlich der Wareneingang und der Warenausgang. Außerdem kümmere ich mich um die Kommissionierung der Waren für die Kundenaufträge. Das Thema Sicherheit spielt bei uns ebenfalls eine große Rolle. Wir arbeiten hier im Hochlager. Da ist es enorm wichtig, die Fässer und Paletten sicher einzulagern und die Waren beispielsweise gegen Herabfallen zu sichern. Wir arbeiten sehr kundenorientiert. Daher springe ich bei Engpässen auch als Fahrer ein und liefere die Waren persönlich beim Kunden ab. So ist gewährleistet, dass der Kunde seine Waren pünktlich erhält und seine Produktion reibungslos fortsetzen kann.

Mussten Sie dafür eine zusätzliche Ausbildung machen?

Ganz genau. Ich habe vor Kurzem eine Weiterbildung zum Lagerleiter erfolgreich bestanden. Durch die Vorbereitung auf die Prüfungen, kenne ich jetzt die Werkzeuge der optimalen Lager- und Mitarbeiterführung und leite inzwischen das Warenlager bei der Bellersheim Unternehmensgruppe.

Das Warenlager sieht recht gut gefüllt aus. Planen Sie Erweiterungen?

Zum Glück wird unsere Lagerkapazität bald ausgeweitet. Wir bekommen noch ein weiteres Gelände hinzu. Dort steht bereits eine Halle, in der wir dann vor allem die Waren für unsere Bellersheim Tankstellen einlagern können, beispielsweise Shampoopulver, Salztabletten und Ölbindemittel. Hier in der alten Halle verbleiben dann unsere Heizöle, Schmierstoffe, Hydrauliköle, Motoröle, Getriebeöle, Kühlschmierstoffe und Schmierfette. Außerdem bekommen wir eine bessere Software zur Warenbestandserfassung. Die Software verfügt über eine Anbindung zum Büro, so dass auch die Kollegen in der Verwaltung jederzeit über den aktuellen Warenbestand informiert sind. Dadurch lassen sich die Warenbestellungen zeitlich noch optimaler planen. Mit unserem großen Lager haben wir die Möglichkeit, Abrufaufträge mit den Kunden zu vereinbaren und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Basis dafür ist unser Tanklager, aus dem wir lose Ware direkt an den Kunden ausliefern können. Für einige Kunden dürfen wir auch Waren in Kanistern und Fässern abfüllen.

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