VERMEIDEN SIE UNNÖTIGEN PERSONAL-
UND ZEITAUFWAND.

Moderne Maschinen stellen heute hohe Anforderungen an die Reinheitsklas-
sen der Öle. Dabei ist das Filtern vor oder während des Befüllens der Maschi-
nen oder Hydrauliken meist mit hohem Aufwand verbunden. BELLERSHEIM
hilft Ihnen das schwierige Thema Filtration optimal zu lösen und Ausfallzeiten
Ihrer Maschinen zu vermeiden. Sprechen Sie uns an!

Häufig gestellte Fragen zur Filtration von Schmierstoffen:

Besteht die Gefahr, dass bei der Feinstfilterung Additive (Zusätze) dem Öl
entzogen werden?
Die Feinstfilterung führt zu keinem Qualitätsverlust beim Öl. Additive sind in
flüssiger Form fein verteilt im Öl gelöst und können somit nicht herausgefiltert
werden. Es sei denn, dass es sich um Festschmierstoffe handelt.

Was muss bei Wechsel eines Öles beachtet werden?
Oft besteht die Möglichkeit eine vorgefilterte Ware beim Lieferanten zu be-
ziehen. Der Transport bzw. das Umfüllen/Umpumpen in den Vorratstank oder
direkt in die Maschine führt jedoch zu einem Abweichen der angestrebten
μm-Vorgabe. Das Öffnen eines Fasses (Staubpartikel in der Luft) oder das
Umpumpen durch ein Schlauchsystem hat unmittelbaren Einfluss auf die
Reinheitsklasse des Öles. Dazu kommen Restbestände / Ablagerungen in der
Maschine oder im Vorratstank.

Reinheitsklassen und Filtrierbarkeit von Bettbahn- und Hydraulikölen.
Bei der Filtration von z. B. Bettbahn- oder Hydraulikölen werden im Öl schwe-
bende Teilchen in einer bestimmten Größe (Angabe in μm) entnommen.
Dabei sagt die Angabe in μm zunächst nur sehr wenig aus. Ausschlaggebend
ist letztlich, in welcher Reinheitsklasse Sie Ihr Öl in Gebrauch nehmen möchten.
Zur Klassifizierung der vorhandenen Systemsauberkeit existieren mehrere
Methoden, von denen im Wesentlichen die ISO 4406 und NAS 1638 Verwen-
dung finden. Heutige, moderne Zähler können für Partikel > 2 μm im Öl siche-
re Ergebnisse liefern und erfassen somit die kritischen Partikelgrößen. In der
novellierten Version der ISO 4406 wurde die Codierung erweitert und eine
dreistellige Reinheitsklassifizierung für Partikel > 2 μm, > 5 μm und >
15 μm vorgesehen.

Beispiel – Klassifizierung der Reinheit nach ISO 4406: Aus 100 ml Flüssigkeit
wird die Anzahl der Partikel > 2μm, > 5μm und > 15μm bestimmt. Die Auszäh-
lung ist mit Hilfe automatischer Partikelzählgeräte möglich. Den gemessenen
Partikelzahlen werden Codenummern zugeordnet. So bedeutet eine Ölreinheit
12/10/7 nach ISO 4406, dass pro 100 ml Flüssigkeit zwischen 2000 und 4000
Partikel > 2μm, zwischen 500 und 1000 Partikel > 5 μm und zwischen 64 und
130 Partikel > 15 μm vorhanden sind bzw. sein dürfen.