BELLERSHEIM-Reisetagebuch 2017:
Eine 11-tägige Delegationsreise

Kontinentübergreifendes Engagement: BELLERSHEIM eröffnet den von FLY & HELP und der Unternehmensgruppe unterstützten Neubau einer Schule in Ruanda

11 Tage, 1 Ziel: Die offizielle Einweihung der Schule „Ecole Primaire Nkima“ in Ruanda. Gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP fördert die BELLERSHEIM Unternehmensgruppe seit 2015 den Schulausbau. Das Ziel war es, die Lernbedingungen und Hygiene an der Schule zu verbessern.

Im Namen der BELLERSHEIM Unternehmensgruppe berichten in dieser Woche Simone und Bianka Bellersheim direkt vor Ort und geben Ihnen einen persönlichen Einblick in aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse. Neben der offiziellen Schuleinweihung werden die beiden Damen die Vielfalt des Landes und der Kultur kennenlernen.

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Tag 11: Donnerstag, 16.02.2017

Besuch des King Palace

Am letzten Tag der Reise starten wir einen Ausflug zum Nachbau des King Palace. Dort leben die heiligen Kühe, die auf ganz besonderen Gesang reagieren. Die Hörner sind gewaltig.

Dann verabschieden wir uns mit einem letzten Blick Siedlungen auf dem Weg nach Kigali, wo wir am Abend die Heimreise nach Deutschland wieder antreten. Wir sind dankbar für viele Begegnungen, die unseren Horizont erweitert haben und nehmen unzählige tolle Erinnerungen mit nach Hause.

Tag 10: Mittwoch, 15.02.2017

3. Schuleinweihung - Grundschule in Nkima

Heute ist der große Tag für die Schule in Nkima (ausgesprochen: Nhima). Simone und Bianka Bellersheim sind sehr gespannt, wie der Empfang dort sein wird. Ihr ganz persönlicher Höhepunkt steht ihnen heute endlich bevor.

Vor dem Gästehaus werden in aller Frühe die Vorbereitungen getroffen: Die Grundschule erhält heute sechs Fußbälle mit Luftpumpe und Ersatzventilen. Auch die Großen können nicht widerstehen und testen vorsorglich die Tauglichkeit der Bälle.

Und dann ist der Moment gekommen: Die Grundschule Nkima ist diejenige mit der gerinsten Schülerzahl, aber die Einweihungsfeier steht den beiden vorangegangenen in nichts nach. Schon bevor die Gebäude in Sicht kommen, hört man den Gesang. Es berührt die beiden Bellersheim-Vertreterinnen emotional noch einmal tiefer, das von Bellersheim unterstützte Fly&Help-Projekt mit allen Beteiligten und vor allen den Hauptpersonen, den Kindern und Familien wie Lehrern, vor Ort zu sehen und mit ihnen feiern zu dürfen.

Die Schuldirektorin begrüßt die Delegation, danach der Pfarrer. Eigentlich möchte der District Manager noch ein paar Worte an die Anwesenden richten, allerdings wird bereits eine Polonaise ins Leben gerufen und ausgiebig getanzt. Anschließend wird offiziell das Band zur Eröffnung feierlich durchtrennt.

Simone Bellersheim: "Unglaubliche Eindrücke und eine ganz tolle und feierliche Stimmung! Als Geschenk der Schule erhielten wir eine Tafel mit Dankesgrüßen an uns! Wir besichtigten den ersten Klassenraum, gebaut 1939. Wir sahen auch noch den älteren Bau der Klassenräume. Überall an den Wänden waren die Hinweise zum Unterricht, je nach Fach. Das werde ich nie vergessen."

Nachdem die Feierlichkeiten zu Ende waren und Bianka und Simone Bellersheim schweren Herzens aber auch guten Mutes mit der Gruppe abfuhren, besuchten sie mit Uta Döll den Clan Pygmäe im Busch Afrikas. Dort wurde deutlich, dass sich nicht alle Schulkleidung leisten können und daher auch nicht die Schule besuchen dürfen. Uta Döll setzt sich bereits seit 30 Jahren für diese Menschen ein und unterstützte sie heute mit einem Sack Bohnen. Es gibt noch viele Visionen, die es umzusetzen gilt.

Tag 9: Dienstag, 14.02.2017

2. Schuleinweihung - Grundschule in Rwintare

Wie gewohnt startet der Tag mit der Tourbesprechung. Reiner Meutsch erklärt den Ablauf.

In Rwintare wird uns ein großer musikalischer, feierlicher und farbenfroher Empfang zuteil. Eltern und Kinder singen, tanzen und lachen. Danach folgt die offizielle Eröffnung druch Stefan und Michaela Ginsberg.

Ein kleiner Junge wich nicht von Simone Bellersheims Seite - da schenkte sie ihm ihre Kappe.

Tag 8: Montag, 13.02.2017

1. Schuleinweihung - Torsten Bothe-Grundschule in Mpingamabuye

Besuch der ersten von drei Schuleinweihungen, die nun in den aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Die Fahrt über Land ist fast unbeschreiblich - die Eindrücke lassen sich gar nicht in Worte fassen. Große Teeplantagen schmiegen sich an die sanften Hügel - Kinder spielen mit selbst gebauten Spielzeugen. Nach 2,5 Stunden Fahrt über beinahe unwegsames Gelände erreichten wir die Torsten Bothe Schule, wo Reiner Meutsch und den Förderern des Schulbaus ein großartiger Empfang bereitet wurde - sehr berührend und vielleicht eine kleine Vorschau auf den noch anstehenden Besuch unseres Schulprojektes in Nkima.

Tag 7: Sonntag, 12.02.2017

Bei den Gorillas

Ganz naher Kontakt zu den Gorillas wurde möglich durch eine sehr gute Vorbereitung der Begleiter vor Ort. Die Sprache der Gorillas war dabei sehr wichtig.

Die gesamte Bevölkerung der Umgebung hat sich auf diese Gorilla-Führungen eingestellt und kann damit zum Teil den Lebensunterhalt bestreiten.

Tag 6: Samstag, 11.02.2017

Im Landeswesten

Nach der Bewunderung afrikanischer Kunst ist das nächste Reiseziel das Vulkangebierge im Westen des Landes. Wieder erfahren wir einprägsame Momente, die uns den Alltag der Menschen hier verdeutlichen. Nachdem wir zunächst von der Ferne eine Hochzeitsgesellschaft entdeckten, waren wir später bei einem Zwischenstop in einem Dorf plötzlich selbst Teil einer Hochzeitsgesellschaft. Reiner Meutsch erzählte dort von seiner Arbeit und man bat ihn zu prüfen, ob dort der Bau einer Grundschule möglich sei.

Auf unseren Reisewegen fragt man uns immer wieder ins Auto hinein, ob wir leere PET-Flaschen haben, da diese für die Schule oder zum Spielen gebraucht werden.

Tag 5: Samstag, 11.02.2017

Im Akagera National Park

Es steht eine lange Tour durch den Park auf dem Programm: Viele wilde Tiere und interessante Eindrücke. Danach geht es für die gesamte Delegationsgruppe zurück übers Land. Hier wird noch uns vor Augen geführt, wie die Menschen leben und arbeiten.

Hier auf dem Land wird im Gegensatz zur Hauptstadt, zu der es nun zurück geht, viel mit dem Fahrrad transportiert. Die Motorräder in Kigali wären zu teuer: Ein Motorrad kostet ca. 1.500 € - ein Jahreseinkommen in Ruanda liegt bei etwa 500 €.

Tag 4: Freitag, 10.02.2017

Im Akagera National Park

Noch vor 6.00 Uhr: Sonnenaufgang im Akagera National Park. Beeindruckend und wunderschön. Reiner Meutsch und Simone Bellersheim planen gemeinsam die Tour durch den Park.

Zum Mittag ist die Safari bereits in vollem Gange und bietet das romantische, durch das Fernsehen geprägte Afrika-Feeling: Kuhantilopen, Giraffen, Zebras. Plötzlich taucht in unmittelbarer Nähe ein Krokodil im Wasser auf. Auf der Weiterfahrt kommen die Abenteurer den Impalas ganz nah. Auch Elefanten wurden schon von weitem gesehen - hier wird es sicherlich noch näheren Sichtkontakt geben.

Tag 3: Donnerstag, 09.02.2017

Quer durch das Land nach Osten zum Akagera National Park

Nachdem die ersten wichtigsten Worte in der Nationalsprache Kinyarwanda gelernt wurden (Englisch und Französisch sind Amtssprache), geht es in SUVs über Lehmpisten quer durch das Land und durch Ruandas Dörfer - Ziel ist der Akagera National Park.
Unterwegs sind viele Felder zu sehen, die bestellt werden: Bananenstaudenplantagen, Ananasfelder (jede Frucht wächst einzeln) und sehr viele Maisfelder. Die Wasserversorgung erfolgt durch Kanister, die am nahegelegenen Fluss aufgefüllt werden. Während der Fahrt waren am Mittag viele Kinder auf dem Heimweg von der Schule auf den Straßen unterwegs. Bei der Einfahrt in den Nationalpark konnten bereits erste Impalas und Zebras gesichtet werden - abends kam dann noch ein Pavian zu Besuch.

Tag 2: Mittwoch, 08.02.2017

Rundfahrt durch Kigali

Erster Tag in der Hauptstadt Ruandas: Kennenlernen der Vor-Ort-Projektbetreuerin Mary-Claire sowie der seit 2015 tätigen Partnerbüroleiterin Heike Daum.

Viele Eindrücke des Alltags in Kigali wurden während einer Stadtrundfahrt gesammelt: Verkehrsfluss und Schulschluss am Mittag sowie Markthallen, Tankstellen und Fässertransporte auf der Südhalbkugel. Simone Bellersheim: „Alles ist hier sehr grün und die Stadt selbst sehr sauber – neben Singapur laut Reiner Meutsch die sauberste der Welt. Das alles hier ist sehr beeindruckend!“ Reiner Meutsch ergänzt die Rundfahrt mit vielen Detailinformationen. Kigali breitet sich immer weiter im Hügel aus und hat derzeit ca. 1,2 Mio. Einwohner.

Tag 1: Dienstag, 07.02.2017

Los geht’s: Abflug Frankfurt Airport

Simone und Bianka Bellersheim treten erwartungsvoll Ihre elftätige Ruanda-Delegationsreise an: "Wir sind gespannt was uns erwartet". Gemeinsam fliegen sie mit der Delegationsreisegruppe nach Kigali, der Hauptstadt Ruandas.