Aral und Bellersheim weiterhin Partner


Bellersheim hat kürzlich den Markenhändlervertrag mit dem deutschen Tankstellenmarktführer Aral um weitere fünf Jahre bis 2020 verlängert. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe, wie beide Seiten betonen.

Uns interessiert, welchen Blick Aral auf die Bellersheim Unternehmensgruppe hat. Dazu haben wir uns mit Michael Blanke, Christian Jeuken und Oliver Munnes vom Aral Markenhandelsgeschäft zum Gespräch getroffen.

Guten Tag die Herren, haben Sie sich gefreut, als Bellersheim vorzeitig mitgeteilt hat, den Vertrag mit Aral zu verlängern?

Oliver Munnes: Aber natürlich. Bellersheim ist für Aral ein ganz wichtiges Puzzlestück. Ich sage ganz klar, ohne Bellersheim wären wir in der Region Westerwald als Aral nicht mehr präsent und hätten somit eine Lücke in der Netzabdeckung.

Christian Jeuken: Ich erlebe Bellersheim als ein sehr gut durchorganisiertes Unternehmen, das ein sehr modern aufgestelltes Tankstellennetz betreibt. Das Marketing ist herausragend. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Bellersheim einer der Vorreiter in der Tankstellenbranche ist. Von daher hat es uns sehr gefreut, dass unsere Partnerschaft mindestens weitere fünf Jahre andauert.

Michael Blanke: Selbst in der Zeit, bevor wir Partner geworden sind, haben wir schon eng Kontakt zu Bellersheim gehalten. In der Zeit, wo wir als Aral mit unserem Markenhandelsgeschäft noch nicht so aufgestellt waren wie heute, hat das Unternehmen viele unserer alten Aral-Eigentümer übernommen und die Stationen wieder auf Vordermann gebracht. Wir haben damals sogar unseren Eigentümern geraten, zu Bellersheim zu wechseln. Gut, dass wir jetzt schon so lange Partner sind.

Das hört sich alles sehr harmonisch an oder gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten?

Christian Jeuken: Im Hause Bellersheim haben wir mit Wolfgang Eichelhardt einen sehr kompetenten Ansprechpartner. Wenn wir neue Aktionen oder Projekte planen dann holen wir ihn mit ins Boot. Allerdings sind wir nicht ständig einer Meinung, die Gespräche mit Bellersheim verlaufen durchaus auch einmal kritisch. Was aber ganz entscheidend ist, am Ende des Tages kommen wir in den meisten Fällen zu einer gemeinsamen Lösung. Und das verstehen wir auch unter einem Partner auf Augenhöhe. Sollten wir uns einmal nicht daran halten, erinnert uns Bellersheim daran. Und das ist auch gut so.

Michael Blanke: Wir haben vor einiger Zeit den Marketingkreis ‚13 bei Tisch‘ ins Leben gerufen. Da treffen wir uns auf operativer Ebene mit den wichtigsten Partnern mindestens einmal im Jahr. Wolfgang Eichelhardt als Vertreter von Bellersheim ist natürlich auch dabei und engagiert sich dort. Ich sage immer, wir als Aral wollen einen sauberen Schnitt zwischen Aral als Teil des internationalen BP Konzerns und deutschem Mittelstand schaffen. Bellersheim leistet an dieser Schnittstelle sehr viel Arbeit, dass uns dies gemeinsam auch gelingt.

Können Sie konkrete Beispiele nennen, in welcher Form Aral von Bellersheim profitiert?

Oliver Munnes: Das kann ich Ihnen sehr genau sagen: Wenn ein so großes und bedeutendes mittelständisches Tankstellenunternehmen wie Bellersheim mit Aral verlängert, dann ist das ein ganz klares Signal an den Markt. Bellersheim ist für Aral ein wichtiges Zugpferd. Denn der Name Bellersheim hat in der Branche einen guten Klang und macht durch so ein Signal andere Mittelständler zuversichtlich, mit Aral einen zuverlässigen Partner im Händlergeschäft zu haben.

Christian Jeuken: Ich vergleiche unser Geschäft immer mit dem Fußball. Es gibt verschiedene Spieler und Positionen und Bellersheim spielt dabei eine tragende Rolle im Mittelfeld. Der kompetente Rat von Bellersheim ist uns wichtig. Regelmäßig erkundigen wir uns beispielsweise, wenn wir Grundstücke für neue Tankstellen in der Westerwaldregion angeboten bekommen. Und wenn wir am Ende des Jahres Bilanz ziehen und uns die Top 100 unserer Tankstellen anschauen, dann steht mit Sicherheit mindestens eine Station von Bellersheim in der Liste. Und wie sie wissen, hat Aral knapp 2.500 Stationen in ganz Deutschland.

Michael Blanke: Bellersheim ist ein wichtiger strategischer Wertschöpfungspartner für Aral. Und wir hoffen, dass diese Partnerschaft noch sehr lange andauern wird.

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