Ausgezeichnete familiäre Atmosphäre


Ausgezeichnete familiäre Atmosphäre

Große Freude bei Pächterin Nicole Galler aus Bendorf: Ihre Aral-Station belegte den zweiten Platz bei der Suche nach familienfreundlichen Unternehmen.

Frau Galler, Glückwunsch zu dieser Auszeichnung. Wofür haben Sie den Preis genau bekommen?

Vielen Dank. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz suchte familienfreundliche Unternehmen in der Region. Bei diesem Wettbewerb habe ich mitgemacht und am Ende in der Kategorie ‚Unternehmen bis 20 Mitarbeiter’ Platz zwei belegt.

Was hat der Jury besonders imponiert?

Gut angekommen ist, dass wir als kleines Team besonders aufeinander Rücksicht nehmen. Und wir vertrauen einander. Bei uns kann sich Jeder auf den Anderen verlassen, das ist mir besonders wichtig. Dazu gehört, dass wir uns regelmäßig untereinander absprechen. In unserem Team sind Eltern mit kleinen Kindern. Und die Dienstplanung mache nicht ich, sondern ein Mitarbeiter. Der berücksichtigt die familiäre Situation, so dass keiner aus unserem Team Stress hat. Oder wir hatten auch einmal den Fall, dass eine Mitarbeiterin sich mehr um ihre Eltern kümmern musste. Selbstverständlich haben ich und das gesamte Team ihr den Rücken freigehalten. In dieser Zeit hat das gesamte Team wunderbar an einem Strang gezogen. Das zeichnet jeden einzelnen Mitarbeiter aus. Wir sind alle untereinander nicht nur Kollegen, sondern wenn es drauf ankommt, hören wir einander zu und helfen uns. Ich denke, dass hat der Jury auch sehr gefallen.

Wie groß ist Ihr Team aktuell?

Derzeit arbeiten bei mir an der Station etwa 10 Mitarbeiter, alles Voll- und Teilzeitkräfte sowie meine zwei Auszubildenden.

Wie klappt das mit den Auszubildenden?

In der Regel habe ich hier wirklich gute, arbeitswillige junge Leute. Natürlich bin ich auch manchmal so eine Art Ersatzelternteil. Aber das gehört eben auch dazu. Das signalisiere ich meinen Mitarbeitern immer wieder. Ich bin nicht nur Kollegin oder Chefin, sondern ein Stück weit auch Ersatzfamilie. Zwei meiner ehemaligen Auszubildenden arbeiten jetzt seit knapp acht Jahren bei mir an der Station. Die sind praktisch wie meine Kinder. Inzwischen helfen mir die Beiden bei der Ausbildung der neuen Azubis.

So eine harmonische Stimmung innerhalb des Teams macht sicher auch ihre Kunden glücklich.

Wir haben den großen Vorteil, dass wir sehr viele Stammkunden haben. Ich bin seit 1997 Pächterin hier in Bendorf. Direkt neben uns ist eine freie Tankstelle und vor knapp drei Jahren haben wir noch eine Jet-Tankstelle vor die Nase gesetzt bekommen. Da tut es gut, wenn mir von meinen Kunden zurückgespielt wird, ‚ich komme lieber zu Euch, weil Ihr immer so freundlich und gut gelaunt seid.’ Ich bin hier in Bendorf aber auch sehr engagiert und habe mir ein Netzwerk aufgebaut. Beispielsweise bin ich seit vielen Jahren aktiv im Vorstand unseres Gewerbevereins tätig und bringe mich in den Fördervereinen von Schule und Kindergarten aktiv ein. Es hat aber bestimmt zehn Jahre gebraucht, bis es nicht mehr nur die Aral-Station war, sondern die Aral-Station von der Frau Galler. Und darauf bin ich stolz.

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