Haus Felsenkeller: Ein starkes Stück regionaler Kultur


Das Kultur- und Jugendkulturbüro Haus Felsenkeller e. V. in Altenkirchen bereichert seit 1986 die Region Westerwald mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten. Bellersheim unterstützt die Aktivitäten des Vereins seit über 15 Jahren. Wir sprachen mit Helmut Nöllgen, dem Geschäftsführer des Vereins, über die kulturelle Arbeit des Hauses Felsenkeller und anstehende Projekte.

Herr Nöllgen, sind Sie ein bisschen stolz auf das, was Sie mit Ihrem Verein Haus Felsenkeller in den vergangenen 30 Jahren auf die Beine gestellt haben?
Ja natürlich freut es mich, dass wir über einen so langen Zeitraum so viele kulturelle Angebote in der Region Westerwald auf die Beine gestellt bekommen haben. Ein großer Dank geht in erster Linie an unser Publikum, welches immer wieder so zahlreich zu unseren Veranstaltungen gekommen ist. Es war ein langer Weg. Ich erinnere mich gern zurück an unsere Anfänge im Mutterhaus Felsenkeller mit Kabarett und Konzerten sowie großen Open Air Festivals.

Spiegelzelt innen

Ihr Verein hat sich zu Beginn der 2000er Jahre dann entschieden, das Mutterhaus zu verlassen. Was waren die Gründe?
Wie oft bei kulturellen Veranstaltungen spielte damals das liebe Geld eine große Rolle. Das hat sich im Übrigen bis heute nicht geändert. Deswegen sind wir ja so dankbar über die zahlreichen Unterstützer wie beispielsweise die Firma Bellersheim. Ohne die finanzielle Hilfe durch unter anderem Bellersheim wäre es damals schwer geworden, die notwendigen Gelder für unseren Haushalt von 170.000 Euro aufzubringen. Wir haben uns damals schweren Herzens dazu entschieden, unseren festen Spielort im Haus Felsenkeller aufzugeben. Das neue Konzept 'Kultur vor Ort' hat sich zum Glück schnell etabliert und wir sind zu einem gern gesehenen Gast in vielen Bürgerhäusern der Region geworden. Inzwischen ist es allerdings wieder so, dass wir unsere Veranstaltungen fast ausschließlich an nur noch einem Ort aufführen, nämlich in der Stadthalle Altenkirchen.

Wie kam denn eigentlich der Kontakt zu Bellersheim zustande?
Der Verein hatte damals engen Kontakt zur Bellersheim Geschäftsführung. Und irgendwann haben wir uns alle zusammen einfach mal an einen Tisch gesetzt und uns darüber ausgetauscht, wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen könnte. Die Geschäftsführung von Bellersheim äußerte ganz deutlich, dass ihnen das regionale Kulturengagement sehr am Herzen läge. Unser Kulturangebot stieß dabei auf sehr viel Gegenliebe bei den Bellersheim-Verantwortlichen. Da passte es einfach zwischen uns. Ich denke, und da spreche ich sicher auch für die Firma Bellersheim, beide Seiten profitieren gleichermaßen von dieser Zusammenarbeit. Wir sind sehr froh, so einen starken Partner mit im Boot zu haben.

Eine Veranstaltungsreihe, die Ihr Verein zusammen mit Bellersheim auf die Beine gestellt hat, dürfte sogar über die Region Westerwald hinaus bekannt sein.
Sagen wir so: Unser Spiegelzelt ist inzwischen zu einem wichtigen gesellschaftlichen Ereignis für die Region Altenkirchen geworden. Wir sind sehr froh, dass wir nun schon seit dem Jahr 2001 alle zwei Jahre diese Attraktion anbieten können. Bellersheim unterstützt uns da sehr und nutzt den Glaspalast im Stile der Varietés der 1920er Jahre auch für eigene Veranstaltungen. Das können übrigens auch andere Unternehmen tun. In diesem September öffnet das Spiegelzelt wieder für zwei Wochen seine Pforten und wir haben schon einige bekannte Künstler und Gruppen engagieren können.

Tom Gaebel sind Sinatra

Wie sehen denn die Planungen Ihres Vereins für die Zukunft aus? Worauf dürfen sich die Kulturinteressierten in der Region freuen?
Wir vom Haus Felsenkeller planen wieder eine eigene, feste Spielbühne. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum unseres Vereins sind die Planungen dafür nun konkret geworden. Wir möchten neue, attraktive Räume für die Kultur erschaffen. Gleichzeitig sollen die Räumlichkeiten aber auch für Firmen geöffnet sein, um beispielsweise Kundenbindungsabende oder andere Veranstaltungen abhalten zu können. Die notwendigen Landes- und EU-Gelder für einen solchen Bau können wir aber nur abrufen, wenn wir eine gewisse finanzielle Eigenleistung vorweisen können. Da hoffen wir sehr auf die Unterstützung möglichst vieler Unternehmen in der Region.

Sie wollen die neue Kulturstätte vom Verein Haus Felsenkeller unterstützen? Dann melden Sie sich bei Helmut Nöllgen telefonisch unter +49 2681 7118 oder per Mail buero@kultur-felsenkeller.de

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