Druckhausführung Rhein-Zeitung


Besichtigung des Druckhauses der Rhein-Zeitung

Wie entsteht eigentlich die Zeitung, die Sie morgens in den Händen halten? Wie werden Bilder, Buchstaben und Farben auf das Papier gebracht?

Diesen Fragen gingen die Auszubildenden der Bellersheim Unternehmensgruppe gemeinsam mit den Ausbildern im Rahmen einer Druckhausführung der Rhein-Zeitung auf den Grund. Die Führung ist Teil des Langzeitleseprojektes "Zeitung lesen macht Azubis fit" (ZeiLe).

Nach einem kurzen Filmbeitrag über die Geschichte der Rhein-Zeitung, des Mittelrhein-Verlages und die Entstehung der täglichen Zeitung ging es mit der eigentlichen Führung los:

Im Keller konnte das Papierlager mit den riesigen bis zu 3 to schweren Papierrollen besichtigt werden. Diese werden vollautomatisiert und maschinell am Fuß der gigantischen Druckmaschine eingelegt. Im Kontrollraum werden die Rotationsdruckmaschinen gesteuert und überwacht, sowie die Druckplatten vorbereitet und belichtet.

Es ist beeindruckend zu sehen wie die Druckmaschinen arbeiten: mit bis zu 45 km/h rasen die Papierbahnen durch die Maschinen. Dabei werden sie beidseitig bedruckt, geschnitten und gefaltet. Innerhalb weniger Sekunden wird aus einer leeren Papierbahn eine fertige Zeitung. Bis zu 45.000 Zeitungen werden pro Stunde gedruckt.

Auch die Nachbearbeitung wie z.B. das Beilegen der Werbung oder Programmzeitschriften erfolgt vollautomatisch. Die fertig konfektionierten Zeitungen werden gebündelt und verpackt und auf Transportbändern bis in die bereit stehenden Lieferwagen der Auslieferer gefahren.

Das Zeitungsgebiet erstreckt sich über das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz. Korrespondenten aus Großstädten wie Berlin, Brüssel, Paris, Moskau etc. sorgen stündlich für die aktuellsten Informationen. Zusätzlich sind hunderte freie Berichterstatter für das Einholen spannender News zuständig. Um den Meinungsaustausch gewährleisten zu können, finden täglich mehrere Redaktionskonferenzen statt. Auseinandersetzungen bezüglich umstrittener Themen sind nicht zu vermeiden, im Ernstfall wird die Entscheidung somit der Chefredaktion überlassen.

Jeder Teilnehmer erhielt gegen Ende der Führung eine Ausgabe der Rhein-Zeitung vom darauffolgendem Tag - insgesamt war es ein höchst interessanter Abend.
 

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