Bildung als Schlüssel für die Zukunft


Soziales Engagement und verschiedene Förderprojekte in der Region gehören zur Unternehmensphilosophie bei Bellersheim. Nun unterstützt das Unternehmen mit ‚Fly & Help‘ Schülerinnen und Schüler in Afrika ganz gezielt, langfristig und in größerem Rahmen.

Silke und Simone Bellersheim über das Bildungsprojekt ‚Fly & Help‘ und die Beweggründe, sich für eine Schule im afrikanischen Ruanda einzusetzen.


Wie sieht die Hilfe von Bellersheim für die Schülerinnen und Schüler in Ruanda konkret aus und gibt es schon erste Erfolgsmeldungen?

Silke Bellersheim: Wir unterstützen den Wiederaufbau und die Renovierung einer Schule und ermöglichen damit 364 Schülerinnen und Schülern, künftig in modernen Klassenräumen lernen zu können. Die maroden, nicht mehr nutzbaren Gebäudeteile sind bereits abgerissen worden. Und wir rechnen damit, dass die gesamten Arbeiten bis spätestens Juli 2016 abgeschlossen sein werden.

Simone Bellersheim: Was dieses Engagement besonders auszeichnet und was uns auf Anhieb überzeugt hat, ‚Fly & Help‘ bietet den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe, was aus unserer Sicht die bestmögliche Art zu helfen ist.

Silke Bellersheim: Bei unserem Projekt haben die Eltern beim Abriss mitgeholfen. Und nun kümmern sich Handwerker aus der Region darum, die Schule nach modernen Standards zu renovieren. Reiner Meutsch, der Stiftungsgründer von ‚Fly & Help‘, pflegt professionelle Kontakte zum lokalen Gewerbe über Organisationsbüros vor Ort. So ist gewährleistet, dass die Arbeiten in einem festen Zeitrahmen ablaufen und koordiniert ablaufen.

 

Wie passt dieses Projekt in das bestehende Engagement von Bellersheim?

Silke Bellersheim: Uns als Unternehmen lag es immer am Herzen, vor allem Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Unterstützung von beispielsweise Fußballvereinen hier bei uns im Westerwald ist im Grunde nichts anderes, wenn auch in kleinerem Rahmen. Über ‚Fly & Help‘ bekommen wir nun die Möglichkeit, uns bei einem größeren und anspruchsvolleren Bildungsprojekt einzubringen. Bildung als Schlüssel für die Zukunft empfinden wir fördernswert.

Simone Bellersheim: Gerade wir, die wir in einem modernen Industriestaat groß geworden sind, wissen sehr genau, wie stark Bildung die weitere Lebensentwicklung beeinflusst. Aktuell erleben wir in Deutschland und Europa die Not vieler Menschen, denen keine andere Wahl bleibt, als ihre Heimat zu verlassen. ‚Fly & Help‘ ist nur ein Anfang, der jungen Menschen ermöglicht, die so dringend benötigte Bildung und Unterstützung zu bekommen. Dafür werben wir gern. Wenn sich weitere Unterstützer durch unser Engagement angesprochen fühlen, haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Gemeinsam schaffen wir es hoffentlich, dass Menschen irgendwann nie mehr Familien, Freunde und ihr Land wegen Krieg oder Armut verlassen müssen.

 

Stehen Sie in Kontakt mit den Menschen vor Ort? Und ist ein Besuch vor Ort in Ruanda geplant?

Silke Bellersheim: Wenn alles klappt, besuchen wir die Schule im Februar 2017. Die Schule soll dann auch im Rahmen einer kleinen Feier offiziell eingeweiht werden. Wie das Programm genau aussehen wird, steht noch nicht endgültig fest. Wir freuen uns aber sehr auf die Begegnung mit den Menschen vor Ort.

Simone Bellersheim: Wir arbeiten gerade daran, einen regelmäßigen Kontakt per Mail herzustellen. Dann bekommen wir auch Fotos vom aktuellen Stand der Bauarbeiten. Die ehrenamtlichen Helfer bei ‚Fly & Help‘ stehen uns als Ansprechpartner und Kontaktpersonen hilfreich zur Seite.

 

Welche Aktionen planen Sie, um in der Öffentlichkeit über das Projekt zu berichten?

Simone Bellersheim: Wir haben verschiedene Ideen, um Werbung für unser Schulprojekt in Ruanda zu machen. Beispielsweise laden wir Interessierte Ende November zur sogenannten Multivisionsshow ‚Abenteuer Weltumrundung' ein. Am 26. und 30. November gehen die Shows in der Stadthalle Ransbach-Baumbach und in Hachenburg im Cinexx-Kino über die Bühne. ‚Fly & Help‘-Initiator Reiner Meutsch nimmt die Besucher mit auf eine faszinierende Bilderreise und beantwortet dann auch gern alle Fragen zu unserem Projekt in Ruanda und weiteren Projekten weltweit.

Silke Bellersheim: Wir berichten beispielsweise regelmäßig in unserer Kundenzeitschrift über den aktuellen Projektstand. Außerdem nutzen wir die Möglichkeit über Zeitungsbeilagen gekoppelt mit Gewinnspielen mehr Aufmerksamkeit für ‚Fly & Help‘ zu schaffen.

Simone Bellersheim: Uns ist wichtig, dass mehr Menschen verstehen, warum diese Schülerinnen und Schüler in Ruanda unsere Hilfe benötigen. Unser Engagement sehen wir als eine Art Anschubfinanzierung, weil die Menschen dort einfach nicht die nötigen Gelder haben, um aus eigener Kraft tätig zu werden. Unsere Investition in Bildung vor allem junger Menschen schafft die Grundlage dafür, dass künftige Generationen in die Lage versetzt werden, ein ausreichendes Einkommen zu erlangen. Und das bedeutet nichts anderes, dass die Menschen künftig ihr Leben eigenständig gestalten können.

Neugierig geworden? Alle Infos zur Stiftung ‚Fly & Help‘
http://www.bellersheim.de/flyandhelp

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