EINE SCHULE FÜR RUANDA – BILDUNG ALS SCHLÜSSEL
ZU EINER AUSSICHTSREICHEN ZUKUNFT

DAMIT MEHR ALS 360 SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER IN RUANDA LERNEN KÖNNEN und die
Chance auf Bildung, Einkommen und ein eigenständiges Leben bekommen, finanzieren wir den
Neu- und Umbau und die Ausstattung von 3 Klassenräumen an der Ecole Primaire Nkima, Ruanda.

„Eine umfassende soziale Verantwortung ist ein Grundgedanke unserer Firmenphilosophie“ erklärt
Geschäftsführer Thomas Bellersheim. „Mit der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP, die ebenfalls
ihren Ursprung im Westerwald hat, haben wir eine Organisation gefunden, bei der die gezielte
Unterstützung der Projekte gewährleistet und ein Projekt langfristig angelegt ist“, ergänzt
Geschäftsführerin Simone Bellersheim.

Ecole Primaire Nkima – Klassenräume in einem sehr schlechten Zustand

Die Ecole Primaire Nkima liegt 15 km hinter Butare in den Hügeln Richtung Kibeho (Distrikt Nyaruguru).

Die Bevölkerung der Gegend lebt von den Erträgen ihrer Felder oder einem kleinen Gewerbe, dessen
Einkommen meist gerade reicht, um die eigene Familie zu ernähren.

Die Schule wurde 1939 gegründet. Träger ist die katholische Kirche.

Derzeit besuchen 364 Schülerinnen und Schüler (181 Mädchen und 183 Jungen) die Grundschule.
Die einjährige Klasse der Vorschule hat 35 Kinder aufgenommen. Viele der Kinder sind Waisen oder sie
kommen aus sehr armen Verhältnissen. 8 Lehrer leiten den Unterricht an der Ecole Primaire Nkima.

Aktuelle Situation

In dem ersten Gebäude der Schulgründung ist heute die Vorschulklasse untergebracht. 2002 finanzierte
der Distrikt 3 Klassenräume. Weitere drei Klassen wurden in Eigenarbeit der Eltern als Lehmziegel-
bauten errichtet. Diese Räume sind mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und auf längere Zeit
nicht mehr nutzbar.

Insgesamt hat die Schule 7 Klassenräume und ein Büro für die Direktion. Die meisten der Klassen-
räume bieten keine angemessene Lernumgebung für die Kinder, die Belichtung ist unzureichend
und die Bausubstanz ist zu schlecht, um sie zu renovieren. Es gibt zu wenige Schulbänke, die
noch gut nutzbar sind. Die Schule hat keinen Stromanschluss und keinen Zugang zu Frischwasser
aus einer Quelle.

Die hygienische Situation ist mangelhaft. Für die gesamte Schülerschaft stehen neun Latrinenkabinen
zur Verfügung. Diese sind zumindest teilweise in gutem Zustand, aber renovierungsbedürftig.
Vor allem fehlt es an einer Grundversorgung mit Brauchwasser. Die Ecole Primaire Nkima verfügt über
nur eine Zisterne über die Regenwasser als Brauchwasser nutzbar gemacht werden kann.

Unser Ziel

Teilweiser Abriss der alten Unterrichtsräume, der in Eigenleistung durch die Eltern der Schüler/innen
durchgeführt wird. Anschließend Neubau von drei Klassenraümen durch Handwerker aus der Umge-
bung und Ausstattung dieser Klassenräume. Um eine Grundversorgung der Schule mit Brauchwasser
zu verbessern, wird eine Zisterne à 10m³ errichtet. Zusätzlich wird dadurch verhindert, dass Regen-
wasser unkontrolliert von den Dachflächen abfließt, wodurch Schäden an umliegenden Alt- und
Neubauten entstehen können.

„Insgesamt möchten wir die Lernbedingungen sowie die hygienische Situation an der Schule verbessern
und die dortige Schulbildung nachhaltig fördern“, erklärt Frank Bellersheim das Ziel für 2016.