MIT DEN EIGENEN FÄHIGKEITEN ZUM WUNSCHBERUF


Mit den eigenen Fähigkeiten zum Wunschberuf

Berufsorientierung Ausbildungsforum an der Realschule plus zeigt Alternativen

M Betzdorf. 300 Schüler und Eltern nahmen am zehnten Ausbildungsforum der Bertha-von-Suttner-Realschule plus teil. Ziel des Forums ist es, die Schüler und die Eltern aus erster Hand über spezielle Ausbildungsberufe und ihre Voraussetzungen zu informieren. Zu Gast an der „Bertha“ waren Frank Becher von der Firma Bellersheim, Stefan Gries von der AOK Altenkirchen, Swen Loosen vom Hotel Breidenbacher Hof Betzdorf und Kreishandwerksmeister Hans-Peter Vierschilling, Inhaber eines Maler- und Lackiererbetriebes ins Mudersbach.

Schüler sollten sich rechtzeitig mit dem Thema berufliche Orientierung befassen und die vielfältigen Möglichkeiten, die Schule und die Unternehmen ihnen bieten, auch engagiert wahrnehmen. Auch die Eltern sind in der Phase der Berufsorientierung sehr wichtig: Sie sollten als „Karriereberater“ den Jugendlichen zur Seite stehen!

Frank Becher stellte neben vielfältigen kaufmännischen Berufen auch den Ausbildungsberuf des Kraftfahrers vor, der bei der Firma Bellersheim angeboten wird. Voraussetzung sind technischer Sachverstand und technisches Interesse sowie ein guter Hauptschulabschluss. Stefan Gries hob die vielfältigen Chancen hervor, die man nach einer Ausbildung als Sozialversicherungskaufmann bei der AOK intern hat. Wichtig sei neben einem ansprechenden Zeugnis (gute Noten in Deutsch und Mathematik sowie gute Noten in Mitarbeit und Verhalten) eine saubere und aussagekräftige Bewerbung.

„Die Chancen im Gastronomiebereich und in der Hotellerie sind sehr gut. In Deutschland ausgebildete Fachleute finden weltweit interessante Arbeitsstellen, sei es auf einem Kreuzschiff, in einem großen Hotel oder in einem Spitzenrestaurant. Wir bilden auch für den eigenen Bedarf aus, denn gutes Personal ist ein Garant für den Erfolg unseres Hauses“, sagte Swen Loosen von Breidenbacher Hof. Er stellte klar, „dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance“ gebe. Auffällige Tattoos und sichtbare Piercings sind nicht erwünscht. Gefragt sind kommunikative Kompetenz, Freundlichkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität. Geboten werden interessante Berufe von Koch bis zum Hotelfachmann.

Realschulkonrektor Peter Meinung bedankte sich bei den Referenten. „Ihre Unternehmen leisten seit vielen Jahren vorbildliche Arbeit in der Ausbildung und bei der Betreuung von unseren Schulpraktikanten. Dafür ein herzliches Dankeschön.“ Den Schülern sprach er Mut zu. „Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist so gut wie seit Jahren nicht. Deshalb glaubt an eure Chance, optimiert eure Noten und nutzt eure Talente und Fähigkeiten. Vielfältige Ausbildungsberufe mit sehr guten Perspektiven warten auf euch: Ihr müsst die Chancen sehen und ergreifen!“

Peter Meinung wies daraufhin, dass einige Ausbildungsstellen mangels geeigneter Bewerber auch unbesetzt bleiben. Unternehmen wählen sehr verantwortungsbewusst ihre Mitarbeiter aus. „Eignet euch die Fähigkeiten an, die zum Ausbildungsplatz und zum beruflichen Erfolg führen.“

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 22. September 2011

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